Der Kronprinz habe Trump am Donnerstag zweimal in den USA angerufen und zu den Angriffen auf die Miliz aufgefordert.
Die US-Regierung beabsichtige derzeit nicht, direkt militärisch gegen die Huthis vorzugehen und wolle sich auf den Konflikt mit dem Iran konzentrieren, so die von Axios befragten Regierungsvertreter. Eine Stellungnahme der USA und Saudi-Arabiens zu dem Bericht des Nachrichtenportal gibt es bislang nicht.
Die USA sind demnach zwar besorgt über den wieder eskalierenden Konflikt Jemen und würden ihre Unterstützung für Saudi-Arabien ausweiten. Sie wollten jedoch eine direkte militärische Beteiligung vermeiden. US-Vertreter hätten Saudi-Arabien in den vergangenen Wochen signalisiert, dass Präsident Trump den Fokus auf den Iran und die Sicherung Straße von Hormus richten und die Eröffnung einer weiteren militärischen Front vermeiden wolle.
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Die Miliz kontrolliert damit einen wichtigen Zugang zur Meerenge Bab al-Mandab am südlichen Ende des Roten Meeres. Saudi Arabien griff offenbar in den Konflikt ein und beschoss am Freitagmittag den Flughafen von Mokka. Das meldet ein von Iran unterstützter Sender der Huthis.
Von Mokka aus können die Huthi Frachter und andere Schiffe im Roten Meer noch gezielter angreifen oder stören als zuvor.
Der UN-Sondergesandte für den Jemen, Hans Grundberg, warnte den UN-Sicherheitsrat am Donnerstag vor einer "neuen und gefährlicheren Phase" im Jemen-Krieg. Die Einnahme von Mokka verschaffe den Huthi direkte Präsenz an den Zugängen zur Meerenge Bab al-Mandab.
Und offenbar erzielen die Huthi weitere Geländegewinne.
Boote mit bewaffneten Huthi-Kämpfern hätten die auch unter dem Namen Perim bekannte Insel Mayyun erreicht, heißt es. Die Insel teilt die Meerenge in zwei Schifffahrtsrouten. Ein Augenzeuge berichtete der Nachrichtenagentur AFP, bewaffnete Männer würden "entlang der Küste von Bab al-Mandab Posten beziehen und mit Militärfahrzeugen umherfahren".
AR/fab (rtr, dpa, afp, ap, Anxios)
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