In einem Telefonat mit dem pakistanischen Vizepremierminister und Außenminister Muhammad Ishaq Dar versicherte Wang, China werde Pakistan hierbei weiter unterstützen und "einen Beitrag zu diesem Ziel leisten".
Chinas Außenminister äußerte die Hoffnung, dass Pakistan dazu beitragen werde, den Frieden in der Region bald wiederherzustellen. Das sei auch das Bestreben der internationalen Gemeinschaft. Die Volksrepublik befürwortet eine dauerhafte Friedenslösung mit Iran.
Am Mittwochabend (Ortszeit) traf Donald Trump in Peking ein, wie chinesische Staatsmedien bestätigten. Ein wichtiges Thema der politischen Gespräche: der Iran-Krieg.
Die Hoffnungen auf ein Friedensabkommen hatten zuletzt einen herben Dämpfer erlitten. Trump wies die Antwort Teherans zur Beendigung des Kriegs als "Müll" zurück.
Iran drängt unter anderem auf ein Ende der Kämpfe an allen Fronten - einschließlich des Libanons, wo der US-Verbündete Israel gegen die von Teheran unterstützte Hisbollah-Miliz vorgeht. Diese wird von vielen Staaten als Terrororganisation gelistet.
Zudem pocht Iran auf die Souveränität über die Straße von Hormus, verlangt ein Ende der US-Seeblockade und Reparationen für Kriegsschäden.
Gleichzeitig droht das Mullahregime in Teheran, bei einem erneuten Angriff sein Uran auf einen atomwaffentauglichen Reinheitsgrad anzureichern. "Eine der Optionen Irans im Falle eines weiteren Angriffs könnte die Anreichung von Uran auf 90 Prozent sein", schreibt der Abgeordnete Ebrahim Resaei, Vorsitzender des parlamentarischen Ausschusses für nationale Sicherheit und Außenpolitik, im Onlinedienst X.
se/pgr (afp, rtr, dpa, xinhua)
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