Hinweise auf Reparaturen gibt es nach Berichten des US-Senders CNN nicht nur in Partschin, sondern noch in weiteren Anlagen, die mit der mutmaßlichen Entwicklung von Atomwaffen und ballistischen Raketen in Zusammenhang stehen. Dazu zählt die Einrichtung in Pickaxe Mountain. Laut CNN zeigen Satellitenfotos von dort Lastwagen, die in Tunnel zur Anlage hinein und wieder hinaus fuhren.
Bei der nach Einschätzung der Internationalen Atomenergiebehörde wichtigsten Lagerstätte für Uran, Isfahan, gibt es laut CNN hingegen aktuell keine verdächtige Aktivität.
Teheran hatte sich in dem Mitte Juni geschlossenen Rahmenabkommen mit den USA für ein Ende des Krieges verpflichtet, bei seinem Nuklearprogramm den "Status quo" zu halten.
Neben den Nuklearaktivitäten des Irans bleibt die Straße von Hormus weiter ein Streitthema zwischen Teheran und Washington. Die USA fordern ein Bekenntnis des Irans zu einer freien und sicheren Schifffahrt dort. Die iranische Führung müsse öffentlich versichern, dass die Meerenge offen sei und der Iran von Angriffen auf Handelsschiffe absehe, schreiben unter anderem das US-Portal "Axios" und die Zeitung "Wall Street Journal" unter Berufung auf US-Regierungsbeamte. Die Forderung sei dem Iran direkt und über Vermittler überbracht worden.
Die USA hatten in den vergangenen Tagen Ziele im Iran angegriffen und das mit Attacken auf Handelsschiffe in der für den globalen Handel mit Öl, Gas und Dünger wichtigen Meerenge begründet. Am Freitag bekräftigte US-Präsident Trump das Ende der Waffenruhe im Krieg mit dem Iran. Zugleich ließ er aber die Tür für Gespräche offen.
"1000 Raketen sind schussbereit und auf die Islamische Republik Iran gerichtet, und Tausende weitere werden unmittelbar folgen, sollte die iranische Regierung ihre in vielen Teilen der Welt ausgesprochene Drohung wahr machen, den amtierenden Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, in diesem Fall MICH, zu ermorden oder das zu versuchen", schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social.
"Die Befehle wurden bereits erteilt, und das US-Militär ist bereit, willens und in der Lage, innerhalb eines Jahres, vorbehaltlich einer Verlängerung, alle Gebiete des Irans vollständig zu dezimieren und zu zerstören", so Trump weiter.
haz/se (dpa, rtr, afp)
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